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Atmungsstörungen - Einschränkungen bei der Nasenatmung - HNO- Gemeinschaftspraxis Dr. Stehle / Dr. Steinbauer

Atmungsstörungen oder Behinderungen bei der Nasenatmung stellen für viele Menschen ein Problem dar. Die Ursachen von Atmungsbeschwerden sollten sorgfältig abgeklärt und beseitigt werden.

 

Ursachen von Atmungsstörungen:

Nasenatmungsbehinderungen werden zumeist durch eine Verkrümmung der Nasenscheidewand (nach Sturz oder früheren Verletzungen) sowie durch Nasenmuschelvergrößerungen, häufig natürlich auch durch die bekannten Allergien ausgelöst. Weitere nasale Ursachen sind Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder die Nasenräume einengende Nasenpolypen.

 

Diagnose von Atmungsbeschwerden:

Diese Veränderungen könnten problemlos durch die Inspektion des HNO-Arztes mit den Optiken sowie durch bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Rhinomanometrie sowie letztlich durch ein Computertomogramm der Nasen- und Nebenhöhlenräume festgestellt werden.

 

Therapien zur Minderung / Behebung von Atmungsbeschwerden:

Atmungsstörung - HNO-Praxis Dr. Stehle / Dr. Goroll

Im Akutstadium mit teils starken Kopfschmerzen, insbesondere im Stirn-, Augen- und Wangenbereich ist durch abschwellende Medikamente zu gewährleisten, dass der Schleim wieder abfließen kann (abschwellende Nasentropfen, schleimlösende Medikamente, ggf. Antibiotika führen zur Besserung).

 

Bei häufig chronisch wiederkehrenden Beschwerden und Feststellung von Polypenbildungen im Nasen- oder Nebenhöhlen-Bereich wird eine operative Begradigung der Nasenscheidewand, eine Reduktion der Nasenmuscheln und Entfernung der Nasenpolypen sowie der Ausräumung der Polypenbildungen aus den Nasennebenhöhlenräumen zu einer dauerhaften Besserung führen.

 

Nach einer gründlichen Erstellung der Diagnose wird durch eine gezielte Vorbehandlung, eine professionelle Operation und eine gute Schleimhautnachbehandlung auch ein bleibender Erfolg gewährleistet sein.

 

Bei Atmungsstörungen ist zu beachten:

Der Heilerfolg einer Nasennebenhöhlen-OP kann bei einer sogenannten ASS-Intoleranz (Unverträglichkeit von Acetylsalicylsäure / Medikamenteneinnahme von Aspirin-R) sehr in Frage gestellt werden. Im Jahre 1922 berichteten Widahl und Kollegen, dass Acetylsalicylsäure (ASS) Unverträglichkeit, nasale Polypen und Asthma bronchiale häufig gemeinsam auftreten.


In der Gruppe der Asthmatiker wurden im Mittel etwa bei 20% der Patienten eine pathologische Reaktion auf Acetylsalicylsäure beschrieben.

 

Als einzige kausale Therapie der ASS-Intoleranz gilt derzeit die adaptive ASS-Desaktivierung. Bewährt hat sich die orale Desaktivierung mit Gabe in steigender Dosierung von ASS bis zu 1 g bzw.2g Tagesdosis, dies nur unter klinischer Beobachtung.

 

In jedem Fall sollten Sie sich bei diesen Erkrankungen oder Symptomen von einem Spezialisten beraten lassen. Sprechen Sie mit uns - in unserer Praxis für HNO in Regensburg oder auch in München. Dr. Walter Stehle - Spezialist für Erkrankungen im HNO-Bereich - ist regelmäßig in München vor Ort.


Hals-Nasen-Ohren-Praxis Dr. Walter Stehle - Regensburg & München